Kuratiert von James Lingwood
Koordination im MASI: Ludovica Introini

Etwas mehr als dreissig Jahre nach seinem frühen Tod widmet das MASI Lugano dem italienischen Fotografen Luigi Ghirri (Scandiano, 1943 – Reggio Emilia, 1992) eine grosse Ausstellung. Ghirri, ein Pionier und einflussreicher Theoretiker der Fotografie und ihrer Rolle in der modernen Kultur, schuf in den 1970er und 1980er Jahren ein Werk, das im Europa seiner Zeit einzigartig dasteht: eine spielerische, poetische und tiefgründige Reflexion über das Medium der Fotografie.

 

Die Ausstellung des MASI erzählt von Ghirris Faszination für das Reisen – das reale und das imaginäre. Anhand einer präzisen Auswahl von rund 140 Farbfotografien, zumeist originale Abzüge aus den 1970er und 1980er Jahren aus dem Nachlass und aus der Sammlung des CSAC in Parma, bietet die Ausstellung dem Publikum die Gelegenheit, neben den berühmtesten Arbeiten auch weniger bekannte Aufnahmen zu entdecken.

Bild auf dem Cover:
Luigi Ghirri, Rimini, 1977, Courtesy Eredi di Luigi Ghirri. © Eredi di Luigi Ghirri.

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